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Kindertrauma

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie unterscheiden sich insbesondere in einer Fähigkeit, sie wachsen! Dies wird all zu oft unterschätzt, ist jedoch bei der Behandlung von Knochenbrüchen im Wachstumsalter sehr wichtig.

Die Knochenbruchverletzungen bei Kindern sind einfacher als beim Erwachsenen. Die Frakturen heilen problemloser und bestimmte verbleibende Achsenabweichungen der Knochen können sich im weiteren Verlauf des Wachstums wieder „spontan“ korrigieren, d.h. auswachsen. Es kann aber auch zu Störungen des Wachstums durch den Bruch und durch die Behandlung mit mehr oder weniger ausgeprägten klinischen Folgen kommen.

Kinder haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang und verletzen sich je nach Altersstufe im Haushalt, beim Sport, Spiel oder im Straßenverkehr.

Unfälle stellen die größte Gefährdung für die Gesundheit und das Leben von Kindern und Jugendlichen dar. Bis zum Alter von 16 Jahren erleidet jeder 2. Junge und jedes 3. Mädchen einen Knochenbruch. Am häufigsten ist bei Kindern eine Verletzung der Arme zu beobachten, gefolgt von Verletzungen an den Beinen. Brüche an Schädel, Wirbelsäule und Becken sind eher selten.

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