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Knorpel-Zell-Transplantation bei Knorpelschädigung

Knorpel-Zell-Transplantation bei Knorpelschädigung (Arthrose) am Beispiel des Kniegelenkes

Treten täglich Schmerzen und teilweise auch Schwellungen des Kniegelenks auf, ist es Zeit, den Arzt aufzusuchen. Ursache des Schmerzes können verschiedene Erkrankungen sein. Meist helfen dann schon Medikamente, Krankengymnastik und ähnliche Maßnahmen, um den Schmerz zu lindern.

Beispielsweise können einklemmende Meniskus- oder Kreuzbandrisse, wenn sie im Alltag regelmäßig Schmerzen verursachen und auch mit Krankengymnastik oder Schmerzmedikamenten nicht mehr zu beeinflussen sind, mittels Arthroskopie (Gelenkspiegelung) operiert werden.

Sollte aber ein tiefer Knorpelschaden bestehen, so droht das künstliche Kniegelenk, da unser Gelenkknorpel sich nicht eigenständig regenerieren kann.

Der Gelenkknorpel kann aber auch operativ ersetzt werden. Die Rekonstruktion des Knorpels kann aus körpereigenen (autologen) Zellen erfolgen.

Hierzu wird ein innovatives Verfahren, das „Tissue Engineering“ genannt wird, in den Rhein-Kreis Neuss Kliniken am Standort Dormagen genutzt. Grundlage für die Therapie sind die Regularien des Arzneimittelgesetzes, der Guten Herstellungspraxis und des Qualitätsmanagements (AMG, GMP). 

Hier ein Bildbeispiel (Arthroskopiebilder):

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Tiefer Knorpeldefekt an der inneren Oberschenkelrolle des Kniegelenkes mit frei liegendem Knochen oberhalb des Innenmeniskus (rechts im Bild)

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Knorpel-Transplantation 7 Wochen nach Anzüchtung der Zellen im Labor. Sogenannte autologe matrixassoziierte Knorpel-Zell-Transplantation.

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Komplette Ausheilung des Knorpelschadens 13 Monate nach erfolgter Transplantation

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