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Echokardiographie

Transthorakale Echokardiographie (TTE):

Die transthorakale Echokardiographie ist das wichtigste und am häufigsten verwendete, nicht invasive Untersuchungsverfahren in der kardiologischen Diagnostik. Mit ihr ist eine genaue Beurteilung und Funktionsanalyse der Herzwände, Vorhöfe, Herzkammern und -klappen sowie der herznahen Gefäße möglich.
Die Echokardiographie funktioniert ohne Strahlung, ist beliebig reproduzierbar und jederzeit bettseitig und  zeitnah durchführbar. Der Untersuchungsablauf erfolgt nach einem standardisierten Schema mit Bilddokumentation.

Untersuchungsverfahren:

- Transthorakele Echokardiographie (TTE)
- Stressechokardiohraphie (ergometrisch oder medikamentös)
- 3 D Echokardiographie
- Kontrastechokardiographie

Methode:

Der Schallkopf enthält einen piezo-elektrischen Kristall, der eine definierte Spannung in Schallwellen umwandelt. Die gesendeten Schallwellen werden zu einem Teil reflektiert und hinsichtlich Laufzeit (Eindringtiefe) und Amplitude (Signalstärke) analysiert. Dabei dient der Wandler gleichzeitig als Sender und Empfänger. Mit Hilfe eines Verstärkers werden die Schallwellen bearbeitet und auf einem Bildschirm
dargestellt.

Kreiskrankenhaus  Dormagen 036

 Stressechokardiographie

Bei der Stress-Echokardiographie wird unter ergometrischer Belastung eine  Belastungssituation (mit resultierendem Herzfrequenz- und Blutdruckanstieg) für den Patienten simuliert.  (ergometrische Stressechokardiographie).
Alternativ kann die Belastung durch eine Dobutamin-Infusion in steigernder Dosierung erfolgen (medikamentöse Stressechokardiographie).
Neu auftretende oder sich verschlechternde Wandbewegungsstörungen deuten auf eine hämodynamisch relevante, stenosierende koronare Herzerkrankung hin und sollten dann durch eine Herzkatheteruntersuchung weiter abgeklärt und behandelt werden.

3-D Echokardiographie

Mittels spezieller Matrix-Schallköpfe ist es möglich, das Herz in seiner dreidimensionalen Gesamtheit zu erfassen. Dadurch lassen sich beispielsweise Herzklappen dreidimensional darstellen, so dass bei bestimmten Erkrankungen der Herzklappen wichtige Zusatzinformationen gewonnen werden können, um beispielsweise eine Klappenoperation gezielter zu planen. Zudem lässt sich mit der 3D-Echokardiographie eine sehr genaue Quantifizierung der linksventrikulären Pumpfunktion erzielen.

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