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Minimalinvasive Chirurgie

Die Technik der Bauchspiegelung über sog. Endoskope besteht schon seit über 30 Jahren. Es wird über den Nabel CO2-Gas in die Bauchhöhle geleitet und anschließend ein starres Rohr eingeführt. Dieses ist mit einer Optik versehen und es kann Licht in den Bauchraum geleitet werden. So kann bis zu 12-facher Vergrößerung der Bauchraum betrachtet werden.

Seit den 80er Jahren wurde an der operativen Bauchspiegelung gearbeitet. Hierzu mußten spezielle Instrumente wie Scheren und Zangen entwickelt werden. Nachdem dies geschafft war, entwickelte sich die operative Laparoskopie sprunghaft.

Die Instrumente können über weitere 5 mm breite Operationshülsen in den Bauch eingebracht werden. Über einen Monitor kann der Operateur jeden seiner Operationsschritte verfolgen.

Gewonnenes Material kann über Kunststoffbeutel geborgen werden. Gebärmutterknoten (Myome) oder auch ganze Gebärmütter können durch spezielle elektrische Zerkleinerungseinrichtungen durch 1 bis 2 cm große Öffnungen geborgen werden. Die Blutstillung erfolgt durch Erhitzen, aber auch Nähen ist problemlos möglich.

Die meisten gynäkologische Eingriffe sind mittlerweile endoskopisch durchführbar. Da es ein sehr schonendes Verfahren ist, konnten die Liegezeiten der Patientinnen deutlich verkürzt werden und viele Eingriffe sind heute ambulant durchführbar.

Auch in der Gebärmutter gelegene Befunde wie Polypen oder Myome (s.u.) können mittels Kamersicht sicher und vollständig entfernt werden. Dies ist vor allem für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch entscheidend.
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