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Endoskopische Krebschirurgie

Zur Behandlung des Gebärmutterkörperkrebses (Endometriumkarzinom) und des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) werden in der Regel neben den Organen auch die Lymphknoten entlang der großen Schlagadern (Becken-/Hauptschlagader) entfernt. Beim offenen Vorgehen ist dazu ein Bauchschnitt zwischen Schambein und Brustkorbansatz notwendig.

Wir sind in der Lage, auch diese Operationen über die schonende minimalinvasive Technik zu operieren. Durch die starke Vergrößerung können die kleinen Nerven im Becken, die Blase und Enddarm versorgen, deutlich besser geschont werden. Dies führt zu weniger negativen Langzeitfolgen der Radikaloperationen und schnellerer Erholung der Patientinnen. Der Krankenhausaufenthalt ist nahezu auf die Hälfte verkürzt. Notwendige Nachbehandlungen können somit zeitnah erfolgen.

Diese Eingriffe können nur in endoskopisch hochspezialisierten Kliniken durchgeführt werden.

Alle Patientinnen werden in einer interdiziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. In Zusammenarbeit mit den Onkologen, den Radiologen und Strahlentherapeuten wie auch den Kollegen der Viszeralchirurgie wird ein individuelles Therapieregime für unsere Patientinnen erstellt. Damit sind wir in der Lage rund um alle gynäkologischen Tumorerkrankungen eine Therapie aus einer Hand anzubieten. Die Informationswege sind kurz und die Ansprechpartner für die Betroffenen klar und erreichbar.

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