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Frauenheilkunde

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Aktuelles

 

Sehr geehrte Patientinnen, sehr geehrte Interessierte,

auf den folgenden Seiten möchten wir das Leistungsangebot unserer Frauenklinik darstellen und Ihnen Informationen über gynäkologische Erkrankungen und verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Wichtige News:  Sichere Gewebezerkleinerung

 Die Frauenklinik Dormagen hat sich durch ihr besonderes Engagement im Bereich der sog. Schlüssellochchirurgie (MIC) eine besondere Stellung erarbeitet und ist durch Forschung und Publikationen überregional bekannt geworden. Chefarzt Dr. Günter K.  Noé hat im November 2008 von der AGE das höchste Zertifikat der Fachgesellschaft erhalten (MIC III) und ist seit 2013 rezertifiziert. Die Frauenklinik Dormagen gehört damit bundesweit zu einer geringen Anzahl von Kliniken, die das gesamte Spektrum der endoskopischen (laparoskopischen) Operationen in der Frauenheilkunde beherrschen. Seit Dezember 2013 zählt die Klinik zu 17 Ausbildungszentren im endoskopischen Operieren in Deutschland.

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Besondere Schwerpunkte

Die endoskopische Krebschirurgie bei Gebärmutterkörper-/Gebärmutterhalskrebs, die nur von wenigen deutschen Kliniken durchgeführt werden kann. Das Endometriumkarzinom wie auch das Zervixkarzinom können ohne einen großen Längsschnitt radikal operiert werden.

Die endoskopische Behandlung der Scheidensenkung oder Blasensenkung bildet einen besonderen Forschungsschwerpunkt der Klinik. Die mittels Bauchspiegelung durchgeführte Scheidenbefestigung (Sakropexie/Sakrocolpopexie oder Pectopexie) und die seitliche Scheidenbefestigung (paravaginaler repair bei Blasensenkung/sog. Traktionszystocele) ermöglichen eine sehr hohe Effektivität der Behandlung mit möglichst wenig Nebenwirkungen und Langzeitfolgen. Für seine Entwicklungs- und Forschungsarbeit in diesem Bereich, ist Dr. Noé mehrfach national und international ausgezeichnet worden.

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Lilo Mettler Prize  2011       Frangenheim Preis  2012          Nachwuchsförderpreis 2014

Die Harninkontinenz kann neben den heute häufig angewendeten Bandoperationen mit gleichem Erfolg auch endoskopisch operiert werden (Kolposuspension nach "Burch"). Dies bietet sich vor allem für jüngere Patientinnen (unter 60 Jahren) an, da bei einem Wiederauftreten dann noch die Möglichkeit einer Bandoperation offen ist.

Die Gebärmutterentfernung wird in unserer Klinik in mehr als 98 % der Fälle endoskopisch durchgeführt. Dabei wird zum großen Teil eine Gebärmutterteilentfernung (LASH/LSH) angewendet, aber auch die Komplettentfernung bei entsprechenden Gründen oder Wünschen der Patientinnen. Der Bauchschnitt bildet die absolute Ausnahme.

Eine Myomentfernung oder auch Myomenukleation kann auch bei großen Geschwülsten in aller Regel endoskopisch erfolgen. Dies ist besonders wichtig, da meist Kinderwunsch besteht und durch die Laparoskopie weniger Verwachsungen und damit eine bessere Empfängnis nach dem Eingriff zu erwarten sind.

Bei der operativen Behandlung der Endometriose ist es wichtig, dass eine möglichst vollständige Entfernung der Herde erfolgt. Da bei Endometriosepatientinnen Zweit- oder Dritteingriffe nicht selten sind, ist die laparoskopische Radikaloperation für die betroffenen Frauen äußerst wertvoll, da bei wiederholten Bauchschnitten der Eingriff deutlich schwieriger und riskanter wird. Durch die ausgesprochene Expertiese in der Laparoskopie können wir den betroffenen Frauen schonende Eingriffe bei maximaler Therapie ermöglichen. Seit Januar 2015 sind wir als Endometriosezentrum anerkannt!!

Die Brustultraschallambulanz von OA Dr. Gentz (DEGUM II) ist überregional bekannt. Es werden über3000 Mammasonographien pro Jahr durchgeführt. Die operative Behandlung von bösartigen Brusterkrankungen erfolgt nach den S3-Richtlinien der Fachgesellschaft auf modernstem Niveau. Alle ambulanten Nachbehandlungen sowie die klinikgebundene Nachsorge erfolgen am Standort Dormagen.

Die weiteren Genitalkarzinome (Eierstock-, Scheiden- und Schamlippenkrebs) werden in Dormagen leitliniengerecht operiert und nachbehandelt. Der Chefarzt besitzt die Qualifikation für den Schwerpunkt gynäkologische Onkologie. Es besteht eine enge Kooperation zu den operativen Nachbargebieten, die eine maximale Therapie ermöglicht.

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