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Intensivmedizin

Die unter anästhesiologischer Leitung geführte Intensivstation verfügt über 10 Betten. Hier werden Patienten mit bedrohlichen Störungen der Herz-Kreislauf-, Lungen-, Nieren- und Stoffwechselfunktionen von ständig anwesenden Ärzten und speziell ausgebildetem Pflegepersonal fortlaufend überwacht, intensiv behandelt und gepflegt.

Auch Patienten, die sich größeren Operationen mit erhöhten Risiken unterziehen müssen oder schwerwiegende Begleiterkrankungen aufweisen, werden nach dem Eingriff auf der Intensivstation so lange betreut, bis sich die Organfunktionen wieder hinreichend stabilisiert haben. Selbstverständlich besteht für die Angehörigen die Möglichkeit, die Patienten dort zu besuchen und mit den behandelnden Ärzten Gespräche zu führen.

Folgende Verfahren kommen unter anderem zur Anwendung:

  • erweitertes hämodynamisches Monitoring mit PiCCO und Pulmonaliskatheter
  • Echokardiographie
  • kontinuierliche veno-venöse Dialyseverfahren
  • Bronchoskopie
  • Dilatationstracheotomie
  • nicht invasive und invasive Beatmungsverfahren

Die Intensivstation ist von der Ärztekammer Nordrhein als Ausbildungsstätte für Ärzte in der sog. "Common-trunk"-Ausbildung (Weiterbildung zu Fachärzten verschiedener Richtungen) und auch (für 18 von 24 erforderlichen Monaten) zur Weiterbildung von Fachärzten in der "Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin" – gemäß der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung der nordrheinischen Ärzte – zugelassen.

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