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Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin

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Willkommen im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin!

Vor der Durchführung eines geplanten Eingriffs möchten wir uns ein Bild über Ihren Gesundheitszustand und Ihre körperliche Verfassung machen. Diese Untersuchung findet, wie auch das Aufklärungsgespräch, in aller Regel in unserer Prämedikationsambulanz im 1. Stockwerk des Hauses statt.

Sie werden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, den Sie später mit dem Narkosearzt zusammen noch einmal durchgehen. Sollten Sie Medikamente einnehmen, bringen Sie bitte eine Auflistung mit Angabe der Dosierung mit. Auch bitten wir Sie, vom Hausarzt oder anderen Ärzten, bei denen Sie in Behandlung waren, erhobene Befunde und Untersuchungsergebnisse z.B. Röntgenbilder, EKG, Laborwerte) mitzubringen.

Aufgrund der erhobenen Befunde wird Sie der Narkosearzt beraten und kann mit Ihnen zusammen die für Sie sicherste und angenehmste Narkoseform auswählen.

Anästhesie

17 Anästhesieärzte und ein Team von 12 Fachpflegekräften garantieren die Betreuung der Patienten während einer Operation auf dem in Deutschland geforderten Niveau des Facharztstandards.

Bei jährlich über siebentausend Narkosen liegt der Anteil der Regionalanästhesien derzeit bei ca. 10 %.
Die anästhesiologischen Arbeitsplätze bieten die Möglichkeit zur umfassenden Überwachung aller lebenswichtigen Organfunktionen (Herz, Kreislauf, Atmung), sowohl in den acht verfügbaren Operationssälen als auch den beiden Aufwachräumen des Hauses.
Die apparative Ausstattung ist ständig modernisiert worden, so dass wir heute über aktuelle Anästhesiegeräte, Monitore und Blutgasanalysatoren namhafter Hersteller verfügen.

Alle gängigen Verfahren und deren Kombinationen werden bei uns angewandt, wie es dem breiten operativen Spektrum des Hauses entspricht.

Intensivmedizin

Die unter anästhesiologischer Leitung geführte Intensivstation verfügt über 10 Betten. Hier werden Patienten mit bedrohlichen Störungen der Herz-Kreislauf-, Lungen-, Nieren- und Stoffwechselfunktionen von ständig anwesenden Ärzten und speziell ausgebildetem Pflegepersonal fortlaufend überwacht, intensiv behandelt und gepflegt.

Auch Patienten, die sich größeren Operationen mit erhöhten Risiken unterziehen müssen oder schwerwiegende Begleiterkrankungen aufweisen, werden nach dem Eingriff auf der Intensivstation so lange betreut, bis sich die Organfunktionen wieder hinreichend stabilisiert haben. Selbstverständlich besteht für die Angehörigen die Möglichkeit, die Patienten dort zu besuchen und mit den behandelnden Ärzten Gespräche zu führen.

Folgende Verfahren kommen unter anderem zur Anwendung:

  • erweitertes hämodynamisches Monitoring mit PiCCO und Pulmonaliskatheter
  • Echokardiographie
  • kontinuierliche veno-venöse Dialyseverfahren
  • Bronchoskopie
  • Dilatationstracheotomie
  • nicht invasive und invasive Beatmungsverfahren

Die Intensivstation ist von der Ärztekammer Nordrhein als Ausbildungsstätte für Ärzte in der sog. "Common-trunk"-Ausbildung (Weiterbildung zu Fachärzten verschiedener Richtungen) und auch (für 18 von 24 erforderlichen Monaten) zur Weiterbildung von Fachärzten in der "Zusatz-Weiterbildung „Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin" – gemäß der aktuell gültigen Weiterbildungsordnung der nordrheinischen Ärzte – zugelassen.

Notfallmedizin

Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin beteiligt sich maßgeblich an der Organisation der ärztlichen Besetzung des am Krankenhaus stationierten Notarzteinsatzfahrzeuges.

Hierfür verantwortlich zeichnet der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Dr. med. Klaus Schulte. Er kümmert sich um die Aus- und Fortbildung der Notärzte, die Ausrüstung von Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen sowie um Fragen der Einsatztaktik.

Dies alles erfolgt in enger Absprache mit der Feuerwehr der Stadt Dormagen als Träger des Rettungsdienstes.

Schmerztherapie

Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen gehört mit zu den Aufgaben der Klinik. Speziell ausgebildete Ärzte können von den anderen Fachabteilungen konsiliarisch zur Schmerzbehandlung hinzugezogen werden.
Der Chefarzt der Abteilung, PD Dr. med. Stefan Soltesz, verfügt über die Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie".

Für den perioperativen Bereich existieren interdisziplinär erarbeitete standardisierte Schmerzkonzepte, mit denen die Patienten eine Basismedikation sowie eine zusätzliche Bedarfstherapie erhalten.
Um Fälle mit besonders schmerzhaften Erkrankungen oder nach großen Operationen zufriedenstellend versorgen zu können, hat die Abteilung 2010 einen Akutschmerzdienst etabliert, der diese Patienten rund um die Uhr betreut. In der Regel werden dafür Regionalanästhesieverfahren (Periduralkatheter oder Plexuskatheter) angewendet, über die eine kontinuierliche Schmerzlinderung erreicht werden kann.

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