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Adipositaschirurgie

Adipositas

Die chirurgische Therapie von extremem Übergewicht

Extremes Übergewicht ist kein persönliches Schönheitsproblem, sondern bereits seit vielen Jahren von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Krankheit definiert. Trotz Aufklärung und einer großen Ernährungsberatungsindustrie ist das Übergewicht zu einer der zentralen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Gesellschaft geworden.

Erstmalig in unserer Geschichte ist die Anzahl der übergewichtigen Menschen auf dieser Erde mit den hungernden Menschen mit einer Zahl von 1,1 Milliarden gleichzustellen.

Wir möchten mit den nachfolgenden Seiten vorwiegend die Patienten mit einer ausgeprägten Adipositas und einem Body-Mass-Index (BMI) über 40 ansprechen.

Wenn Sie Antworten suchen, wir geben sie Ihnen:

Adipositas
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Was ist Adipositas?

Wie definiert man Übergewicht?

Die heute klassische Maßeinheit des Übergewichts ist der Body-Maß-Index (BMI),
berechnet mit der Formel Körpergewicht in kg / Körpergröße in Metern².
Beispiel: 120 kg schwerer Patient, Körpergröße 165 cm: 120 / 1,65² = BMI 42

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Adipositas Begleiterkrankungen

Die häufigsten Begleit- und Folgeerkrankungen bei Übergewicht sind:

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Adipositastherapie

Ergebnisse der Adipositasbehandlung

Übergewichtigkeit bedarf prinzipiell erst einmal einer konservativen Therapieform. Am effektivsten ist dabei die langfristige Umstellung der Ernährung kombiniert mit einer Steigerung der körperlichen Aktivität. Damit sind bei einem BMI zwischen 25 und 35 gute Erfolge auch langfristig zu erreichen. Ein chirurgisches Verfahren zur Gewichtsabname ist hier in keinem Fall angezeigt. Der Chirurg wird bestenfalls nach Gewichtsreduktion zur Korrektur der Bauchdecke oder anderer Problemzonen tätig.

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Magenband

Das steuerbare Magenband

Das Funktionsprinzip des steuerbaren Magenbandes entspricht einer Essbremse und gehört damit zu den rein restriktiven Verfahren. Das Band verhindert, dass der Patient vermehrt Nahrung aufnehmen kann und vermittelt ihm ein frühes Sättigungsgefühl bei geringer Nahrungsaufnahme.

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Magenbypass

Bei diesem Verfahren wird der Magen kurz unterhalb des Mageneinganges abgetrennt und mit dem ebenfalls durchtrennten Dünndarm verbunden. Damit entsteht ein kleiner Magen, der die Speise sofort in den Dünndarm entleert. Die zuvor durchtrennten Dünndarmanteile werden dann wieder miteinander verbunden.

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Magenballon

Der Ballon wird über eine Magenspiegelung in den Magen platziert und stellt keine Operation im eigentlichen Sinne dar. Im Magen wird der Ballon mit 400 – 700 ml Flüssigkeit gefüllt und verbleibt etwa 6 Monate. Danach wird er ebenfalls mittels Magenspiegelung wieder entfernt.

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Der Schlauchmagen

Entwicklung

1999 wurde der erste Duodenalswitch laparoskopisch durch M. Gagner in New York ausgeführt. Es handelt sich hierbei um den komplexesten Eingriff bei massiver Adipositas, bei dem als Teilschritt auch eine Magenschlauchbildung erfolgt.

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Der Weg zur OP

Gesundheit und Lebensqualität durch dauerhafte Gewichtsreduktion!

Vorstellung in der Adipositassprechstunde

In Deutschland wird die Kostenübernahme der chirurgischen Therapie der Adipositas durch die Krankenkassen nach Begutachtung durch den MDK sehr zurückhaltend gewährt.

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