Google+

Bundesminister Hermann Gröhe besucht das Kreiskrankenhaus Dormagen

Groehe Hygiene 2017 DO
Ja, er war es wirklich. Und so mancher Besucher schoss zum Beweis gleich ein Handyfoto: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte am „Tag der Krankenhaushygiene im Rhein-Kreis Neuss“, für den er die Schirmherrschaft übernommen hatte, auch das Kreiskrankenhaus Dormagen.  Dort hießen Klaus Mais, kaufmännischer Direktor, sowie die Chefärzte Henning Langwara, Benedikt Münz und Guido Saxler den Minister herzlich willkommen. Am ansprechend gestalteten Infostand im Foyer der Hackenbroicher Klinik informierten Pflegeexpertin Michaela Eßer, Krankenhaus-Mitarbeiter und Auszubildende den Gast aus der Bundeshauptstadt, aber auch interessierte Besucher und Mitarbeiter rund um das immer aktuelle Thema „Hygiene im Krankenhaus“: Wie lassen sich Infektionen vermeiden oder minimieren? Was kann jeder Einzelne dazu beitragen? Dass er die korrekte Händedesinfektion, das A und O der Krankenhaushygiene, perfekt beherrscht, bewies Bundesminister Gröhe mithilfe einer bereitgestellten Schwarzlichtlampe.  Interessiert ließ er sich vorführen, welche Fortschritte in Sachen Hygiene innerhalb der letzten Jahrzehnte in den Klinikalltag Einzug gehalten haben. Aufmerksam verfolgte er zudem einen kurzen Lehrfilm zum Thema Hygiene, den die Auszubildenden im Rahmen des Projektes „Schüler leiten eine Station“ erstellt hatten. Minister Gröhe wiederum konnte den Auszubildenden und Michaela Eßer mitteilen, dass der Bundesrat erst am Morgen in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einer Reform der Pflegeberufe zugestimmt hatte.

Das Kreiskrankenhaus Dormagen war die letzte Station auf der kleinen „Rundreise“ des Ministers durch den Rhein-Kreis Neuss. Zuvor hatte er bereits im Lukaskrankenhaus und im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss sowie im Kreiskrankenhaus Grevenbroich vorbeigeschaut.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Jedes Jahr infizieren sich schätzungsweise 400.000 bis 600.000 Menschen im Krankenhaus mit Keimen. Ein Drittel davon wäre vermeidbar. Das kann uns nicht ruhen lassen. Der Kampf gegen gefährliche Keime erfordert ein entschlossenes Vorgehen auf allen Ebenen. Deshalb erhalten die Krankenhäuser in Deutschland bis 2019 fast eine halbe Milliarde Euro für die Ausbildung und Einstellung von Hygienepersonal. Wichtig ist zugleich, dass die bestehenden Vorschriften, etwa zur Händedesinfektion, genau eingehalten werden. Denn nur wenn Hygiene im Klinikalltag gelebt wird – von der Krankenhausleitung, über die einzelne Pflegekraft bis hin zu den Besuchern – können gefährliche Keime wirksam bekämpft werden.“

Zurück Weiterempfehlen Seite drucken